Hintergrundbild vonVirtuelle Entwicklung und Simulation

Virtuelle Entwicklung und Simulation

Virtuelle Entwicklung und Simulation sind wichtige Aspekte im Rahmen des Produktentwicklungsprozesses. Sie dienen sowohl der Auslegung des Produktes als auch des Fertigungsprozesses. Aufwendige experimentelle Untersuchungen können reduziert und die Beschaffung einsatzbereiter Betriebsmittel kann sichergestellt werden.

Innovation Symposium (6)

Dienstag, 21. Januar 2020

Viel mehr aus Kunststoffbauteile herausholen dank Simulation

10:05 - 10:25, Halle 2

Referent

Dipl. Ing Markus Dutly
Geschäftsführer, CADFEM (Suisse) AG

Viel mehr aus Kunststoffbauteilen herausholen dank Simulation – ungenutzte Wettbewerbschancen

Die meisten Entwicklungen mit Kunststoffen basieren auf Erfahrung. Prototypentests zeigen im Verlauf der Entwicklung ob die Erfahrung ausreicht oder ob ein Trial&Error Prozess eingeschlagen wird. Trial&Error ist zeitaufwändig, selten endet er mit einer optimalen Lösung. Simulation des Spritzgusssimulation gehört zwar vielerorts zum Standard, aber Festigkeit und Steifigkeit wird anschliessend nicht oder nur selten betrachtet.

Faserorientierung, Kriechen oder das dynamische Verhalten in einem virtuellen Falltest werden in der Vor-Prototypenphase praktisch nie untersucht. Mittlerweile ist die Simulation in vielen Branchen Stand der Technik. Welche Vorteile und welcher Nutzen werden erzeugt, aber auch welchen Aufwand es braucht und welche Kompetenz für anspruchsvolle Simulationen verlangt wird, zeigt dieser Vortrag auf.

 

Kurz CV

Maschinenbaustudium an der FH Winterthur
Berechnungsingenieur bei Maag Zahnräder AG, Zürich
Berechnungsingenieur bei CADFEM GmbH, München
Bis heute: Geschäftsführer bei CAFDEM (Suisse) AG, Aadorf/TG

 

Referent


Predicting Bio-inspired Surfaces

10:30 - 10:50, Halle 2

Referent

Dr. Nikolaos Lempesis
Senior Research Associate, School of Engineering and Architecture Fribourg, PICC

Predicting Bio-inspired Surfaces with Superomniphobic Characteristics

Engineering and eventually controlling the wettability of a surface has attracted a lot of attention within the scientific community, in large part, due to the very broad spectrum of engineering applications associated with wetting. Numerous technological applications related to non-wetting textiles, anti-fogging, anti-icing, buoyancy, flow improvement and antibiofouling have seen the light of day in the recent years. Most of these engineering applications were inspired by the behavior of biological surfaces when interacting with various liquids. Development of new and refinement of already existing technologies for manufacturing materials that repel all kinds of liquids become increasingly important. We present an improved wetting model, which predicts topographical characteristics of surface textures exhibiting superomniphobic traits. The new model is based on the well-understood original Cassie-Baxter model, providing, however, more realistic representations of the solid-liquid and liquid-air interfaces. The proposed model surpasses existing limitations of the original Cassie-Baxter model thereby setting the foundations of a road map towards surface topography optimization and, eventually, superomniphobicity.

 

Kurz CV

Dr. Nikolaos Lempesis is a Senior Research Associate at the School of Engineering and Architecture (HEIA-FR) in Fribourg and member of the Plastics Innovation Competence Center (PICC). He holds two bachelor’s degrees in Chemical Engineering from the National Technical University of Athens (NTUA) and the Technical University in Munich (TUM) and a Ph.D. in Materials Science from NTUA. He has extensive postdoctoral research experience in some of the world’s leading technological institutes involving Massachusetts Institute of Technology (MIT) and the Swiss Federal Institute of Technology (ETH). His research lies at the intersection of Chemical Engineering and Materials Science exploring ways to apply and advance state-of-the-art simulation and modeling techniques to research new materials technologies and facilitate fusion of simulation and experimentation.


Dieser Vortrag wird in Englisch gehalten.

 

 

Referent


Der Konkurrenz einen Schritt voraus

10:55 - 11:05, Halle 2

Referent

Holger Weisser
Geschäftsführer KKT Kunststoff Kompetenz Team

Einerseits nimmt die Komplexität von Kunststoffbauteilen ständig zu. Andererseits stehen im Spritzguss und im Formenbau in immer kürzeren Abständen neue Verfahren und Materialien zur Verfügung. Deshalb spielt die Werkzeugabmusterungsphase die entscheidende Rolle für jeden wirtschaftlichen Spritzgießprozess. 

 

Probleme in der Praxis

  • mehr Zeit aufwenden müssen
  • wichtige Arbeitsschritte vergessen oder übergehen
  • durch unnötig viele Optimierungsschleifen mehr Ausschuss produzieren
  • schwankende Formteilqualitäten haben
  • Ihre Werkzeuge schneller verschleißen
  • Ihren Prozess auch nicht verbessern können

 

"Always a step ahead" mit dem Injection Molding Guide

Dieser Vortrag stellt Ihnen eine Software-Lösung vor mit der Sie sich auf dem Markt "always a step ahead" positionieren können und dadurch Ihren Mitbewerbern den Wind aus den Segeln nehmen. 

Referent


Digipigi: Vernetztes Sparkässeli für Kinder

11:05 - 11:15, Halle 2

Referent

Mar­kus Föll­mi
Business Solution Manager Zühlke Engineering AG

Vernetztes Sparkässeli aus Schweizer Produktion

Die Credit Suisse lanciert das Banking-Paket «Viva Kids», mit dem Kinder spielerisch den Umgang mit Geld erlernen sollen. Zentraler Bestandteil ist ein vernetztes Sparkässeli. Credit Suisse holt mit Zühlke einen erfahrenen Schweizer Partner an Bord. Im Showcase-Pitch erzählt Ihnen Markus Föllmi wie aus dem Konzept ein fertiges Internet-of-Things-Produkt wird, das bereits nach einem Jahr produktionsbereit ist.

 

Referent


Korrekturschlaufen reduzieren und Kosten einsparen

11:15 - 11:25, Halle 2

Referent

Lars Kahl
Geschäftsführer MessX AG

Ausgangslage

Ein Lager aus Kunststoff verursachte grössere Probleme im verbauten Zustand und hielt über längere Zeit den anfallenden Belastungen nicht stand. Da die Baugruppe somit nicht ihren Zweck erfüllte, musste das Lager genau untersucht und Ursachen evaluiert werden. 

 

Nur eine Korrekturschlaufe dank Computertomografie

Lars Kahl, zeigt Ihnen wie der CT-Volumendatensatz die entscheidenden Erkenntnisse lieferte, um nur eine Korrekturschlaufe durchführen zu müssen. Und wie dadurch Zeit und Kosten gespart werden konnten.

Referent


Integrierte Entwicklungsumgebung auf Basis von PTC Creo

11:25 - 11:35, Halle 2

Referent

Bernd Kühnle
Geschäftsführung INNEO Solutions GmbH

Seit 1994 konzentriert sich Noventa auf den Kunststoffbereich; inzwischen hat sich das Unternehmen als Dienstleister für die gesamte Produktentstehungsprozesskette etabliert. Von der Idee über Entwicklung und Konstruktion von Mechanik und Elektronik bis hin zu Spritzguss und Montage reicht das Angebot – eigentlich sogar bis zur Entsorgung. Insgesamt arbeiten 650 Mitarbeiter bei Noventa in Diepoldsau, dem Werkzeugbau in Widnau und zwei Produktionsstandorten in Thailand und Rumänien. Am Stammsitz selbst arbeiten etwa 250 Angestellte.

Eine der Massnahmen zur Optimierung der Prozesse war die Einführung eines 3D-CAD-Systems. Im Jahr 1996 entschied man sich für die Einführung von PTC Creo, damals noch unter dem Namen Pro/ENGINEER. Mit der Zeit kamen weitere Lösungen dazu. Erfahren Sie im Vortrag von Bernd Kühnle, welche Erfahrungen Noventa mit der integrierten Entwicklungsumgebung auf Basis von PTC Creo gemacht hat.

 

 

Referent


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